Liebe Blog Leser
Heute werded ihr keine Bilder zu sehen bekommen. Meine Mamma oder mein Papa oder ich, haben die Kamera so gut versorgt (dass ihr während dem Umzug auch ja nichts geschieht), dass sie nun unauffindbar ist... nun ja. Mit all den vielen Kisten, die noch unausgepackt irgendwo herumstehen besteht die Chance ja, dass sie sich doch noch zeigen wird. Dann wenn sich jemand ans Kisten ausräumen macht. Wann das sein wird, weiss allerdings niemand... So reihe ich bis dann einfach mehr Buchstaben als Bilder zusammen.
Zuerst möchte ich euch jemanden vorstellen: Nina
Eine Person mit langen, dunklen Haaren, einem hübschen Lächeln, willensstark, geschickt, manchmal etwas ungeduldig, liest gerne Bücher bzw. hat gerne man man ihr Bücher vorliest, liebt Enten über alles, ist gerne draussen und mag es nicht, wenn es regnet und die Türe verschlossen bleibt, sammelt gerne alle möglichen Steine, liebt Wasser,... eine Beschreibung die ganz auf mich zutrifft, nicht?! NINA. So nenne ich mich. NINA baby = Mein Baby. Auf den Fotos sehe ich oft Mamma, Papi und NINA. Ich weiss gar nicht, warum das immer ein Lächeln auf Mama's und Papa's Lippen zaubert...
Nina's neues Zuhause
Es hat sich viel verändert. Plötzlich wohnen wir mit 5 andere Personen im selben Haus. In der Küche kommt immer jemand vorbei und schwatzt etwas mit Mama. Meistens nimmt sich dann auch jemand Zeit um mit mir zu paudern und zu spielen. Das ist ganz toll. Doch ich bin immer noch etwas am aufwärmen um all die Leute. Alleine mit Mama plaudere ich oft wie ein Wasserfall und erzähle ihr alles, was ich gerade sehe, Baum, Hand, bee, baby, bäbi,come, down, up, "I need that....", book, beep, wau wau, knee, eat, gömmer ducks.... hei, home, mein Vocabular nimmt täglich zu. Manchmal bis zu drei neuen Wörtern pro Tag. Mamma findet mein Geplaudere unheimlich spannend und ich schätze, dass mir jemand zuhört. Aber eben, wie gesagt,wenn die anderen Hausbewohner anwesend sind, dann bin ich immer noch etwas scheu. Nett sind sie sehr, aber eben... ich brauche noch etwas Zeit.
Mamma liegt in letzter Zeit oft auf der Couch oder im Bett. Etwas langweilig finde ich das schon, denn meine Enten habe ich schon viel zu lange nicht mehr zu Gesicht bekommen und die laufen nun mal nicht am Bett oder der Couch, leider.... das Mama das nicht verstehen will. Dafür aber erzählt sie mir oft Bücher. Es scheint ihr aber besser zu gehen, dass sagt sie auf jedenfall wenn sie jemand fragt. Die Wehen haben wieder abgenommen meint sie, dem vielen liegen sei Dank. Was auch immer, ich bin froh, geht es ihr wieder besser.
Der Papa geht jeden Morgen mit dem T weg. T für Tram. "Papa bye bye T" ist mein Satz, den ich jeden Morgen etliche Male wiederhole. Und dann bleibt er den ganzen Tag weg. Arbeiten.
Neu ist auch, dass ich diese Woche und vielleicht auch noch nächste jeden Morgen bei einer Nanny verbringen mit einem anderen 15monatigem Mädchen. Kurz vor dem Mittagessen holt mich dann meine Mama wieder ab. Das ist auch etwas gewöhnungsbedürftig aber gefällt mir eigendlich ganz gut mit dem anderen Mädchen zu spielen. Das sei noch so lange so, bis es Mama noch besser geht.
Mein Leben hat sich verändert. Kurz zusammengefasst. Papa den ganzen Tag weg, Mama oft im Bett, ich bei der Nanny, all die vielen Leute im Haus. Meine zwei Freunde, wohnen gleich im Nachbarhaus. Ich sehe sie täglich. Das ist wirklich schön! Vieles neu, aber im grossen und ganzen ist es gut.