Sunday, June 28, 2009

Mein Bruder ist hier

Meinem Bruder wurde es endlich zu eng in Mama's Bauch und kam er da am 24.Juni raus. Er und ich haben uns dann am nächsten Morgen, grad als erstes nach dem Frühstück, das erste Mal gesehen. Wir verstanden uns auf Anhieb! So ein kleiner Bruder ist was ganz tolles, manchmal weint er etwas, doch meistens ist er ganz friedlich. Ausser essen , sich etwas die Welt angucken und Schlafen tut er nicht viel. Wir haben ihn dann gleich am selben Tag mit uns nach Hause genommen.
Er ist ganz kleine, weint manchmal etwas, ist aber die meiste Zeit friedlich am Schlafen. Was er gar nicht mag sind seine Windeln gewechselt zu kriegen. Da wehrt er sich tüchtig.
Natürlich habe ich ihn zu seinem ersten Kinderarzt Besuch begleitet- wie gut, dass ich alle meine Erfahrungen mit ihm teilen kann.
Mama und Papa freuen sich, dass ich so begeistert bin von ihm.


Vor der Säuglingspflegestation: Welcher ist denn nun mein Bruder?

Die Krankenschwester macht sicher, dass sie uns das richtige Baby austeilt. Meine Mama muss eine Nummer gegenlesen und auch unterschreiben, dass sie ihn in Empfang genommen hat. Auch müssen alle Besucher mit einem Besucherpass ausgestattet sein- sonst kommt da niemand auf die Station. Ganz sicher soll alles sein, dass nicht ein Baby abhanden kommt.

Das erste Mal halte ich meinen Bruder in den Armen. Ist er nicht süss?

Erstes Familienbild zu Viert.




Brüderchen auf dem Sofa zu Hause. Er kam nach knapp 24h schon vom Spital zu uns.


Thursday, June 18, 2009

Nina

Liebe Blog Leser

Heute werded ihr keine Bilder zu sehen bekommen. Meine Mamma oder mein Papa oder ich, haben die Kamera so gut versorgt (dass ihr während dem Umzug auch ja nichts geschieht), dass sie nun unauffindbar ist... nun ja. Mit all den vielen Kisten, die noch unausgepackt irgendwo herumstehen besteht die Chance ja, dass sie sich doch noch zeigen wird. Dann wenn sich jemand ans Kisten ausräumen macht. Wann das sein wird, weiss allerdings niemand... So reihe ich bis dann einfach mehr Buchstaben als Bilder zusammen.

Zuerst möchte ich euch jemanden vorstellen: Nina
Eine Person mit langen, dunklen Haaren, einem hübschen Lächeln, willensstark, geschickt, manchmal etwas ungeduldig, liest gerne Bücher bzw. hat gerne man man ihr Bücher vorliest, liebt Enten über alles, ist gerne draussen und mag es nicht, wenn es regnet und die Türe verschlossen bleibt, sammelt gerne alle möglichen Steine, liebt Wasser,... eine Beschreibung die ganz auf mich zutrifft, nicht?! NINA. So nenne ich mich. NINA baby = Mein Baby. Auf den Fotos sehe ich oft Mamma, Papi und NINA. Ich weiss gar nicht, warum das immer ein Lächeln auf Mama's und Papa's Lippen zaubert...

Nina's neues Zuhause
Es hat sich viel verändert. Plötzlich wohnen wir mit 5 andere Personen im selben Haus. In der Küche kommt immer jemand vorbei und schwatzt etwas mit Mama. Meistens nimmt sich dann auch jemand Zeit um mit mir zu paudern und zu spielen. Das ist ganz toll. Doch ich bin immer noch etwas am aufwärmen um all die Leute. Alleine mit Mama plaudere ich oft wie ein Wasserfall und erzähle ihr alles, was ich gerade sehe, Baum, Hand, bee, baby, bäbi,come, down, up, "I need that....", book, beep, wau wau, knee, eat, gömmer ducks.... hei, home, mein Vocabular nimmt täglich zu. Manchmal bis zu drei neuen Wörtern pro Tag. Mamma findet mein Geplaudere unheimlich spannend und ich schätze, dass mir jemand zuhört. Aber eben, wie gesagt,wenn die anderen Hausbewohner anwesend sind, dann bin ich immer noch etwas scheu. Nett sind sie sehr, aber eben... ich brauche noch etwas Zeit.
Mamma liegt in letzter Zeit oft auf der Couch oder im Bett. Etwas langweilig finde ich das schon, denn meine Enten habe ich schon viel zu lange nicht mehr zu Gesicht bekommen und die laufen nun mal nicht am Bett oder der Couch, leider.... das Mama das nicht verstehen will. Dafür aber erzählt sie mir oft Bücher. Es scheint ihr aber besser zu gehen, dass sagt sie auf jedenfall wenn sie jemand fragt. Die Wehen haben wieder abgenommen meint sie, dem vielen liegen sei Dank. Was auch immer, ich bin froh, geht es ihr wieder besser.
Der Papa geht jeden Morgen mit dem T weg. T für Tram. "Papa bye bye T" ist mein Satz, den ich jeden Morgen etliche Male wiederhole. Und dann bleibt er den ganzen Tag weg. Arbeiten.
Neu ist auch, dass ich diese Woche und vielleicht auch noch nächste jeden Morgen bei einer Nanny verbringen mit einem anderen 15monatigem Mädchen. Kurz vor dem Mittagessen holt mich dann meine Mama wieder ab. Das ist auch etwas gewöhnungsbedürftig aber gefällt mir eigendlich ganz gut mit dem anderen Mädchen zu spielen. Das sei noch so lange so, bis es Mama noch besser geht.
Mein Leben hat sich verändert. Kurz zusammengefasst. Papa den ganzen Tag weg, Mama oft im Bett, ich bei der Nanny, all die vielen Leute im Haus. Meine zwei Freunde, wohnen gleich im Nachbarhaus. Ich sehe sie täglich. Das ist wirklich schön! Vieles neu, aber im grossen und ganzen ist es gut.

Monday, June 15, 2009

Graduation und Umzug ins neue Haus

Endlich, endlich gibt's mal wieder was von mir zu hören...Es ist viel passiert in der Zwischenzeit. Graduation und Umzug in unser neues Haus. Ein paar Bilder und Details dazu findet ihr weiter unten.

Während Ama auf Besuch war, wurde die grosse Abschlussfeier gefeiert. Eine ganze Woche lang gab es Aktivitäten dazu. Am Tag der offiziellen Feierlichkeiten wurde für Ama einen Rollstuhl besorgt. Da Mamma nicht einen Rollstuhl und Kinderwagen gleichzeitig schieben konnte, wurde ich auf Ama's Schoss gesetzt und wir wurden beide gerollt. Auf Ama's Schoss ist es doch viel spassiger als alleine im Kinderwagen!

Papa hatte also alle seine drei wichtigsen Frauen bei sich um mitzufeiern: seine Mamma, seine bessere Hälfte und sein Töchterlein. Aber nur mich hat er über die Bühne getragen um sein Diplom in Empfang zu nehmen! Danach wurde mir sogar auch ein kleines Dankeschön gegeben.



Drei Generationen bei der Arbeit: Ikea Möbel zusammenstellen. Falls Zweifel aufkommen sollten, dass eine lebenserfahrene Dame, eine hochschwangere Frau und ein Kleinkeind das zusammen zustande bringen, seid ihr herzlich eingeladen uns zu besuchen und am neuen Esstisch mit uns zu schmausen. (Also zugegeben, für das schwere heben, haben wir uns Männermuskeln zu Hilfe genommen)

Über Tage hinweg, wurden immer wieder Autofuder rüber gebracht ins neue Haus.

Eine kleine Pause zwischen der Arbeit. Ama packt mich und meine Tiere unter die Decke. Ein aktuelles Lieblingspiel von mir: BETT. Ich liebe es Decken, Kuscheltiere und Kissen irgendwo in der Wohnung aufzuhäufen, mich drauf oder drunter zu legen und BETT, BETT zu rufen.


Am Tag der grossen Festlichkeiten.


Suchbild: wo bin ich?

Wer da wohl wem etwas zu sagen hat?!

Offizielle Diplomübergabe.

"Mein" Auftritt mit Papa.

So, ein weiteres Kapitel ist beendet und das nächste kann beginnen.