Nach dem die Jagd auf Geschenke vorbei war und alles unerklärlicherweise doch Platz in den Koffern gefunden hatte, ging's dann endlich los. Spät abends fuhr uns Papa an den Flughafen. Nachdem alle unsere 5 Koffer, Kinderwagen und Autositzli am richtigen Ort abgegeben wurde, schlenderte ich mit meinen Köfferli durch den Flughafen und wollte meine Schätze schon bald alle ausräumen. Nachdem wir Papa mit Küssen und Umarmungen verabschiedet hatten, mussten wir an Sicherheitsleuten vorbei. Die wollten, dass ich mein Köfferli auf ein Förderband durch ein Rx- Maschine gebe. Es war mir nicht wohl dabei alle meine Habseligkeiten abzugeben und erst als Mama mir versichert und gezeigt hatte, dass mein Köfferchen auf der anderen Seite wieder aus der Maschine gespuckt wird, habe ich das zugelassen.
Danach gab ich es aber nicht mehr aus den Händen bis wir im Flugzeug angekommen waren.
Im Flugzeug gab es ein Minibett für Mr.L. Sogar Spielzeug wurde uns gegeben. Für mich ein Puzzle und Farbstifte und für Mr L ein kleines Stofftierflugzeug, das mehr wie ein Fisch aussieht.

Verpflegung um 23Uhr.

Mr L fand die ganze Flugzeureise nicht halb so spannend wie ich. Er hat zu Flugzeuglärm in luftiger Höhe wunderbar geschlafen bis kurz vor der Landung.

Die Fliegen ist ja ok, aber das Schlafen im Flieger ist nix. Da habe ich Mr L fast ein bisschen um sein Bettchen beneidet. Ich habe einfach keine bequeme Stelle gefunden, bis ich dann nach Ewigkeiten in Mama's Arme eingeschlafen bin. Danach wurde ich auf meine Sitz gebettet. Die Landung und das Aufwachen kam mir dann fast etws zu schnell.

Zu Hause angekommen wurden wir herzlichst empfangen. Zum Samichlaustag haben sich sogar einige Chläuse unter das Empfangskommitee gemischt.


Zwei Männer unter sich

Grossvätterli hat uns dann weiter zu sich nach Hause gebracht. Eine ganze Woche lang wurden wir verwöhnt, bekocht und beschenkt. Wir waren richtig gerührt.
Hier beim Einkaufen.

Hier bei Gotti zu besuch am "köcherle"

Das junge Chätzli war zwar ganz schnüselig, hat mir aber Angst gemacht, als es nahe kam...

Unser kleiner Cousin hat beschlossen so viel Zeit wie möglich mit uns zu verbringen und kam am Tag nach unserer Ankunft auf die Welt. Hier Mr L und K. Der Grössenunterschied ist beachtlich. Was so knappe 6Monate doch für einen Unterschied ausmachen, obwohl das auf diesem Schnappschuss nicht ganz zur Geltung kommt.